Voralpen Power
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Statuten

Die Statuten stellen die Rahmenbedingungen für den Betrieb unseres Fanclub sicher.

Hier sind alle grundsätzlichen Rechte und Pflichten, die Organisation und allgemeine Regeln wie Auflösung des Vereins, Aufnahmen und Ausschluss von Mitgliedern geregelt.
Diese werden durch eine Geschäftsordung und ein Vorstandsreglement ergänzt.

Die Statuten wurden an der Gründungsversammlung vom 05. August 2011 in der vorliegenden Form genehmigt.

I.  Name und Sitz

Art. 1
Unter dem Namen Fanclub Voralpen-Power besteht ein Verein im Sinne vonArt. 60 ff. ZGB als juristische Person. Der Verein besteht auf unbestimmte Dauer.

Art. 2
Der Verein hat seinen Sitz am Wohnort des Präsidenten.

II. Ziel und Zweck

Art. 3
  • Förderung der Kameradschaft und Geselligkeit indem gleiche Interessen gemeinsam verfolgt werden.
  • Unterstützung der Band Voralpen-Power.
Ausrichtung des Vereins:
  • Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  • Der Verein ist gemeinnützig orientiert.

III. Mitgliedschaft

Art. 4
Mitglieder des Vereins Fanclub Voralpen-Power können natürliche Personen werden, welche Ziel und Zweck des Vereins anerkennen und zu fördern bereit sind.

Aufnahmegesuche sind schriftlich an den Präsidenten zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand abschliessend.

Art. 5
Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag von CHF 30.00 zu leisten. Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr erhalten eine Ermässigung und bezahlen CHF 20.00.
Die Höhe des Mitgliederbeitrages wird jährlich auf Antrag an der Delegierten-versammlung festgelegt.

Art. 6
Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a) Austritt
b) Ausschluss
c) Todesfall

Der Austritt kann sowohl mündlich wie auch schriftlich erklärt werden. Er kann nur unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist erfolgen.

Der Ausschluss kann vom Vorstand gegen jedes Mitglied ausgesprochen werden, welches sich eines unehrenhaften Verhaltens schuldig macht oder welches die Interessen des Vereins schädigt.
Nichtbezahlen des Mitgliederbeitrages führt automatisch zum Ausschluss.
Die ausstehenden Mitgliederbeiträge gelten als geschuldet und sind unverzüglich zu begleichen.

Der Beschluss des Ausschlusses erfolgt in der Regel nach Anhörung des Mitgliedes, wird diesem schriftlich mitgeteilt und gilt sofort. Eine Rekursmöglichkeit an die Delegierten-Versammlung besteht nicht.

IV. Organe

Art. 7
Die Organe des Vereins Fanclub Voralpen-Power sind:

a) Die Delegiertenversammlung
b) Der Vorstand
c) Die Revisionsstelle (fakultativ)

Anstelle einer Hauptversammlung aller Mitglieder tritt eine Delegiertenversammlung.
Diese muss mindestens aus drei und maximal aus fünf Vertretern aus den Reihen der Mitglieder bestehen.

Die Delegierten vertreten stellvertretend die Interessen des Vereins und der Mitglieder an der Delegiertenversammlung.

Diese werden durch den Vorstand, die Delegierten oder die Mitglieder zuhanden der Delegiertenversammlung vorgeschlagen und auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Eine Wiederwahl ist möglich. Eine Amtszeitbeschränkung besteht nicht.

Die Leistungen der Delegierten, des Vorstandes und der Revisionsstelle werden ehrenamtlich erbracht.
Entschädigungen können nur für Nebenauslagen gegen Beleg, wie Briefmarken, Couverts und dergleichen geltend gemacht werden. Spesen für Kilometer oder Essen werden keine vergütet.
Ausnahme hiervon bilden die Aufwendungen für eine allfällige externe Revisionsstelle.

A. Die Delegiertenversammlung

Art. 8
Die ordentliche Delegiertenversammlung findet alljährlich innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres statt.

Die Einladung zur Delegiertenversammlung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von mindestens 20 Tagen schriftlich oder elektronisch via E-Mail durch den Vorstand unter Angabe der Traktanden.

Anträge zuhanden der Delegiertenversammlung sind spätestens zwei Wochen im Voraus schriftlich an den Präsidenten zu richten.

Art. 9
Eine ausserordentliche Delegiertenversammlung ist auf Beschluss des Vorstandes, auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder oder auf Antrag der Revisionsstelle einzuberufen. Die Einladung hat zehn Tage vor der Versammlung zu erfolgen.

Art. 10
Die Aufgaben und Kompetenzen der Delegiertenversammlung sind folgende:
  • Abnahme des Jahresberichts, der Jahresrechnung und der Bilanz sowie des Berichts der Revisionsstelle.
  • Entlastung des Vorstandes und der Revisionsstelle.
  • Festsetzung des Jahresbudgets.
  • Wahl des Präsidenten, der übrigen Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle.
  • Behandlung von Anträgen des Vorstandes und der Mitglieder, Erledigung von Rekursen.
  • Änderung der Statuten.
  • Auflösung des Vereins.

Art. 11
Beschlüsse an der Delegiertenversammlung werden in offener Abstimmung mit einfachem Mehr (Die Mehrheit der Anwesenden muss einverstanden sein. Enthaltungen gelten als Nein-Stimmen) gefasst.

Die Abstimmung erfolgt nur dann geheim, wenn dies ausdrücklich von der Mehrheit der anwesenden Delegierten verlangt wird.

Bei Stimmengleichheit hat der Präsident keinen Stichentscheid und das Traktandum gilt als abgelehnt.

Alle anwesenden Delegierten haben das gleiche Stimmrecht. Stellvertretung ist nicht zulässig.

Bei der Beschlussfassung über die Décharge, über ein Rechtsgeschäft oder einen Rechtsstreit zwischen ihm und dem Verein, ist das betroffene Mitglied vom Stimmrecht ausgeschlossen.

B. Vorstand

Art. 12
Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern und wird von der Delegiertenversammlung auf eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt.

Er konstituiert sich selbst.

Der Vorstand ist beschlussfähig, sofern mindestens zwei Mitglieder anwesend sind.

Er wird einberufen auf Antrag des Präsidenten oder auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes.

Auch bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Präsidenten einfach.

Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsdauer aus, ergänzt sich der Vorstand von selbst. Solche Wahlen sind an der nächsten Delegiertenversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

Art. 13
Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

a) Präsident
b) Vizepräsident
c) Aktuar
d) Kassier

Ämterkumulation ist zulässig.

Art. 14
Dem Vorstand stehen grundsätzlich alle Befugnisse zu, welche nicht ausdrücklich der Delegiertenversammlung vorbehalten sind.

Es sind dies insbesondere:
a) Vorbereitung und Durchführung der ordentlichen und ausserordentlichen Delegiertenversammlungen.
b) Ausarbeiten von Statuten, Anträgen und Reglementen.
c) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

Art. 15
Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen. Zeichnungsberechtigt mit Einzelunterschrift sind der Präsident und der Kassier.

C. Revisionsstelle

Art. 16
Sind folgende zwei Kriterien in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren überschritten, so muss der Verein seine Buchführung durch eine von der Delegiertenversammlung gewählte Revisionsstelle ordentlich prüfen lassen:

1. Bilanzsumme von 10 Millionen Franken;
2. Umsatzerlös von 20 Millionen Franken;
3. 50 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt.

Sind vorstehende Kriterien nicht erfüllt, so muss dennoch eine Revisionsstelle gewählt werden, welche die Buchführung eingeschränkt prüft, wenn ein Vereinsmitglied, das einer persönlichen Haftung oder einer Nachschusspflicht unterliegt, dies verlangt.
Sind die vorstehenden Kriterien nicht erfüllt und sind alle Vereinsmitglieder damit einverstanden, so kann auf die Wahl einer Revisionsstelle verzichtet werden.

Art. 17
Als Revisionsstelle können eine oder mehrere natürliche oder juristische Personen oder Personengesellschaften gewählt werden. Die Revisionsstelle muss nach Art. 69b Abs. 3 ZGB i.V.m. 728 bzw. 729 OR unabhängig sein.

Die Revisionsstelle muss ihren Wohnsitz, ihren Sitz oder eine eingetragene Zweigniederlassung in der Schweiz haben.
 
Hat der Verein mehrere Revisionsstellen, so muss zumindest eine diese Voraussetzungen erfüllen.

Ist der Verein zur ordentlichen Revision verpflichtet, so muss die Delegiertenversammlung als Revisionsstelle einen zugelassenen Revisionsexperten bzw. ein staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen nach den Vorschriften des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 2005 wählen.

Ist der Verein zur eingeschränkten Revision verpflichtet, so muss die Delegiertenversammlung als Revisionsstelle einen zugelassenen Revisor nach den Vorschriften des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 2005 wählen.

Die Revisionsstelle wird für zwei Geschäftsjahre gewählt. Ihr Amt endet mit der Abnahme der letzten Jahresrechnung.

Eine Wiederwahl ist möglich. Eine Abberufung ist jederzeit und fristlos möglich.

Art. 18
Das Geschäftsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen. Auf den 31. Dezember wird die Jahresrechnung abgeschlossen.

V. Das Vereinsvermögen

Art. 19
Das Vermögen des Vereins bildet sich aus den Mitgliederbeiträgen, Überschüssen der Betriebsrechnung, aus allfälligen Schenkungen, Veranstaltungsbeiträgen und Vermächtnissen.

Art. 20
Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Die persönliche Haftbarkeit der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.
Mitglieder, deren Mitgliedschaft vor einer allfälligen Auflösung des Vereins erlischt, haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

VI. Statutenänderung und Auflösung

Art. 21
Für die Statutenänderung ist die Anwesenheit von mindestens vier Fünfteln aller Delegierten erforderlich.

Für die Annahme eines solchen Antrages ist Dreiviertel-Mehrheit notwendig.

Erreicht die Zahl der Stimmberechtigten die erforderliche Wähler-Verhältniszahl nicht, so ist innerhalb von sechs Wochen eine zweite Delegiertenversammlung mit den gleichen Traktanden einzuberufen.
Diese ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der Delegierten.

Art. 22
Die Auflösung des Vereins erfolgt bei:

1.    Automatische Auflösung des Vereins bei:
a  Auflösung der Band Voralpen-Power
b  Fehlende Vorstandsmitglieder (min. 2 Mitglieder)
c  Mangelndes Interesse von Seiten der Mitglieder (min. 3 Delegierte)
2.    Vereinsbeschluss (durch die Mehrheit der anwesenden Delegierten)
3.    Zahlungsunfähigkeit des Vereins (ZGB Art. 77)
4.    Widerrechtlichem oder unsittlichem Vereinszweck (ZGB 78)
 
Im Falle der Auflösung des Vereins bestimmt
a die Delegiertenversammlung, bei Fehlen von Delegierten mangels Interesse
b der Vorstand
über die Aufteilung des Liquidationserlöses.

Dieser Erlös sollte nach Möglichkeit einer gemeinnützigen Organisation oder einem Verein mit ähnlichen Zielen zufliessen.

Diese Statuten wurden in der vorliegenden Form an der Gründerversammlung genehmigt.

Hölstein, 5. August 2011

Der Präsident:                            Die Aktuarin:
J.Kunz                                        N. Kunz
                              




Bei allfällig abweichender Schreibweise gilt die gedruckte Version.
Die « Statuten » können hier heruntergeladen werden.



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